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GEDANKEN

 Wir alle können unser Leben damit verbringen, Gutes zu tun. Überlege dir bei jeder Begegnung, was du dem Menschen Ermutigendes sagen kannst - ein nettes Wort, ein hilfreicher Ratschlag, ein Ausdruck der Bewunderung. Überlege dir in jeder Situation, was du Gutes einbringen kannst - eine wohlüberlegte Gabe, eine rücksichtsvolle Haltung, eine helfende Hand.

 Es gibt ein Kriterium, nach dem du die Richtigkeit deiner Gedanken und deiner Handlungen beurteilen kannst, und zwar: Haben sie dir inneren Frieden gebracht? Wenn dem nicht so ist, so stimmt etwas mit ihnen nicht - also suche weiter.

 Wenn du die Menschen wirklich liebst, werden sie liebevoll reagieren. Wenn ich einen Menschen verletze, so füge ich mir selbst Schaden zu, denn ich weiß, wäre mein Verhalten richtig gewesen, hätte ich ihn nicht verletzt, auch dann nicht, wenn er nicht meiner Meinung war. "Bevor die Zunge sprechen kann, muss sie den Stachel der Verletzung verloren haben."

 Demjenigen, der sich depressiv fühlt, möchte ich sagen: Umgib dich mit schöner Musik und schönen Blumen. Lies etwas oder rufe dir etwas in Erinnerung, das dich inspiriert. Stelle eine Liste all der Dinge auf, für die du dankbar sein kannst. Wenn es irgendeine gute Sache gibt, die du schon immer tun wolltest, beginne sie. Mach dir einen Plan, und halte dich daran.

 Wenn auch andere Mitleid mit dir haben, habe nie Mitleid mit dir selbst - es hat eine tödliche Wirkung auf geistiges Wohlbefinden. Erkenne alle Probleme, wie schwierig sie auch immer sein mögen, als Möglichkeiten zu geistigem Wachstum, und mache das Beste aus ihnen.

 Nimm dir von allem, was du liest, und von allen Menschen, die dir begegnen, das Gute - das was dein eigener 'innerer Lehrer' als gut für dich erkennt - und lass das Übrige. Für die richtige Führung und für die Wahrheit ist es viel besser, durch deinen eigenen inneren Lehrer auf den Ursprung der Quelle zu sehen als durch Menschen oder Bücher. Bücher und Menschen können dich nur inspirieren. Wenn sie nichts in dir wachrufen sind sie wertlos.

 Niemand ist wirklich frei, der noch an materielle Güter oder an Örtlichkeiten oder an Menschen gebunden ist. Wir müssen Dinge benutzen können, wenn wir sie brauchen, und sie ohne Bedauern loslassen können, wenn sie ihren Nutzen verloren haben. Wir müssen fähig sein, für den Ort, an dem wir uns aufhalten, dankbar zu sein, ihn zu genießen und ihn dennoch ohne Bedauern verlassen können, wenn wir anderswohin gerufen werden. Wir müssen mit Menschen in liebevoller Gemeinschaft leben können, ohne das Gefühl, sie zu besitzen oder ihr Leben in die Hand nehmen zu wollen. Alles, was du festhalten willst, wird dich gefangen nehmen, und wenn du Freiheit willst, musst du Freiheit geben.

 Das spirituelle Leben ist das wirkliche Leben - alles andere ist Illusion und Selbstbetrug. Nur jene, die auf Gott allein vertrauen, sind wahrhaft frei. Nur jene, die nach ihren höchsten Einsichten leben, leben in Harmonie. Jene, die aus ihren höchsten Beweggründen handeln, werden eine Kraft für das Gute. Es ist nicht wichtig, dass andere sichtbar berührt werden. Ergebnisse sollten nie gesucht oder gewünscht werden. Wisse, dass jede richtige Handlung von dir - jedes gute Wort, jeder gute Gedanke von dir - etwas Gutes bewirkt.

 Jeder kann für den Frieden arbeiten. Wann immer du Harmonie in irgendeine unfriedliche Situation bringst, trägst du zum Gesamtfriedensbild bei. Wenn du in deinem eigenen Leben Frieden hast, strahlst du ihn in deine Umgebung und in deine Welt aus.

 Was man von außen erhält, kann man mit Wissen vergleichen. Es führt zu einem Glauben, der selten stark genug ist, eine Handlung herbeizuführen. Was sich innen gefestigt hat, nachdem es mit der Außenwelt in Berührung gekommen ist, oder was man direkt von innen erhält (das ist mein Weg), kann man mit Weisheit vergleichen. Es führt zu einem direkten Wissen, das von Handlung begleitet ist.

 In unserer geistigen Entwicklung sind wir oft aufgefordert, unsere Herkunft immer wieder aufzurollen und viele Kapitel in unserem Leben abzuschließen, bis wir nicht mehr an materielle Güter gebunden sind und alle Menschen lieben können, ohne an sie gebunden zu sein.

 Du kannst eine Situation nur dann ohne geistige Verletzung hinter dir lassen, wenn du sie in Liebe verlässt.

 Wenn du Menschen lehren willst, jung oder alt, so musst du da anfangen, wo sie sind - auf ihrer Verstandesebene. Wenn du siehst, dass sie schon über deine Verstandesebene hinaus sind, so lass sie dich lehren. Da die Schritte zu geistigem Wachstum in sehr unterschiedlicher Reihenfolge unternommen werden, können wir uns meistens gegenseitig lehren.

 Physischer Gewalt können wir Einhalt gebieten, auch wenn wir den Weg der Liebe noch nicht gelernt haben. Aber psychische Gewalt wird so lange bestehen bis wir den Weg der Liebe auch wirklich gehen. Durch Gesetze kann nur äußerer Friede geschaffen werden. Der Weg zu innerem Frieden geht durch die Liebe.

 Konzentriere dich auf das Geben, so dass du dich öffnen kannst zu empfangen. Konzentriere dich darauf, gemäß deinen höchsten Einsichten zu leben, so dass du dich für neue Einsichten öffnen kannst.

 Manchmal hast du körperliche Probleme, die dir zeigen wollen, dass der Körper nur ein vergängliches Gewand ist - dass die Wirklichkeit der unzerstörbarer Geist ist, der den Körper aktiviert.

 Nachdem du inneren Frieden gefunden hast, findet spirituelle Weiterentwicklung harmonisch statt, weil du - nun vom höheren Selbst geleitet - willig bist, Gottes Willen zu tun und nicht mehr dazu gedrängt werden musst.

 Nichts bedroht den, der Gottes Willen tut; und Gottes Wille ist Liebe und Glaube. Wer Hass und Angst spürt, lebt nicht im Einklang mit Gottes Willen und kommt leicht in Schwierigkeiten.

 Alle Schwierigkeiten in Deinem Leben haben einen Sinn. Sie drängen Dich in die Harmonie mit Gottes Willen.

 Es gibt immer einen Weg, das richtige zu tun.

 Unser Leiden heißt Unreife. Wären wir reife Menschen, so wäre der Krieg kein Problem - er wäre unmöglich.

 Natürlich vertraue ich auf das Gesetz der Liebe! Da das Universum im Einklang mit den Gesetzen der Liebe ist - wie könnte ich auf etwas anderes vertrauen.

 Einsicht suche ich direkt an der Quelle der Einsicht, nicht bei einer ihrer Reflexionen. Auch gebe ich neuen Einsichten in mir Raum, indem ich gemäß meinen höchsten Einsichten lebe. Einsicht, die direkt von der Quelle kommt, kannst du nicht verkennen, denn sie ist begleitet von vollem Verständnis, so dass du sie erklären und darüber sprechen kannst.

 Das Richten anderer wird dir nichts einbringen und dich geistig verletzen. Nur wenn du andere dazu bringen kannst, sich selbst zu richten, hast du etwas wesentliches erreicht.

 Halte eine echte Anstrengung nie für fruchtlos - jede echte Anstrengung birgt gute Früchte, ob wir das Ergebnis sehen oder nicht. Konzentriere dich nur auf das Denken, Leben und Handeln für den Frieden und darauf, andere dafür zu begeistern, und überlasse die Ergebnisse Gottes Händen.

 Du kannst niemanden ändern außer dich selbst. Erst wenn du selbst ein Beispiel gibst, kannst du andere dazu bringen, sich zu ändern.

 In einer Konfliktsituation musst du dir eine Lösung überlegen, die allen Betroffenen gerecht wird, statt einer Lösung, die zu deinem Vorteil ist. Nur eine Lösung, die allen Betroffenen gerecht wird, kann auf lange Sicht funktionieren.

Deine Motive müssen gut sein, wenn deine Arbeit Frucht bringen soll.

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